Wenn das der Heiner wüsste

18. März 2019

Als wir 2014 unsere LP zusammen bastelten, lag bei der 300er Auflage der Herstellungspreis pro Exemplar so bei 6 Euro, und der vom Verkauf bei den in Punk-Kreisen weit verbreiteten 12 Euro. Und wir sind immer noch auf der Erde und fallen nicht runter. Doch eben war ich im Kulturkaufhaus, um die unten bereits erwähnte LP zu kaufen. Teuer soll sie sein, hieß es im Radio für Verwachsene. Haben den Preis nicht genannt, aber die Namen der Protagonisten immer schön gesungen. Dachte ich, bei 30-35 Euro, spinne ich mal mit. Aber, äh, 70 69,99 Euro wollen die haben. Werden sich natürlich genügend Record-Store-Day-Spinner finden. Gibt nur 500 Ex, die gehen aber nicht ganz so schnell weg.

Tipp für demnächst: Wondratscheks Altlasten im Antiquariat für´n Euro ziehen.

Interzone

17. März 2019

An Sonnabendvormittagen gehe ich traditionell auf Nahrungssuche. Gestern war ich bei Netto, nicht bei Dussmann. Hatte ich nicht auf dem Schirm, dass es dort das erste, bis dato nie veröffentlichte, Interzone-Album geben sollte. Muss ich Montag nachholen und hoffen, dass der alte Blues nicht genauso zackig weggeht wie der junge Hip-Hop.

Interzone „Letzte Ausfahrt“

Text Flex lebt

17. Februar 2019

Dass die Veranstaltung gut gewesen sei, sagen die Veranstalter oft, aber wenn sie es ehrlich meinen, machen sie mit einem gleich einen weiteren Termin klar. Und siehe da, nach dem flotten Donnerstag im gut besuchten Goldenen Hahn kam Meister Erik sofort auf die Lange Buchnacht zu sprechen, bei der ich mit meinem vorgestrigen Subpoeten Florian Ludwig am 18. Mai im Blauhaus zu Gast sein werde. Viele Grüße jedenfalls an alle Küken, Hennen und Hähne vom Heinrichplatz. Richtig gut waren übrigens am Freitag Toni Mahoni und seine Herren im Mehringhof-Theater BKA. Die forschen Vier werden immer besser, treten aber noch seltener auf; bei denen ist Weihnachten und Silvester sozusagen schon wieder vorbei. Machen jetze wohl uff de luxe Möbelbauer, na ick habe meen Hochbett, welchet ick 2010 hochzog, heute mit einer Briese Scham abjebaut. Der dufte Ahne wiederum, der die Karten klar machte, wird ab demnächst für zehn Wochen in der Trump Pampa alte Texte vorlesen und neue schreiben. Informiert euch und geht schnell noch zur altehrwürdigen Reformbühne in deren neue Wirkungsstätte.

14. Februar, Goldener Hahn

29. Januar 2019

Die langjährige Reihe „Text-Flex“ im Goldenen Hahn am Heinrichplatz soll wieder eingeführt werden, und zwar mit mir als Auftakt. So will es mein ebenso langjähriger Kumpel Erik Steffen, der dann und wann einen Nachruf für verblichene Kreuzberger im Tagesspiegel verewigt. Es wird mir eine Ehre sein, einige lange Riemen zu lesen und bestimmt auch zu singen, was ich aber nicht verspreche. Auf jeden Fall habe ich mir für den darauffolgenden Freitag schon mal frei genommen. Die Sonntag-16-Uhr-Konzerte dort sollen übrigens immer gut besucht sein. Ich werde mir mindestens am 17. Februar die Kilaueas reinziehen.

Donnerstag, 14. Februar, 20 Uhr 30. Solo im Hahn.