Verrat

18. November 2018

Ich verrate hiermit, was viele von euch zum Geburtstag oder zum Weihnachtsfest geschenkt bekommen: Ein Buch in dem sich je ein Text von 75 Lesebühnenmädchen und -jungen findet. 30 Jahre … Ich bin darin mit etwa 3.000 Zeichen aus dem Jahre 2014 vertreten, die von den 20.000 ND-Käufern vielleicht 333 gelesen haben. Offiziell also ein neuer Text aus meiner Feder, den ich extra für dieses Buch geschrieben habe. Enthalten sind unter anderem auch eine Auflistung aller Berliner Lesebühnen samt ihrer derzeitigen und einstigen Autorennen. Das halte ich für ausbaufähig und fände ein Episodenbuch knorke, in dem von Ahne bis Witte alle aus der VIP-Stinkeecke erzählen; ein Werk ohne Prosa, hahaha.

Arminia, wir kommen!

11. November 2018

Noch zehn bis 13 mal schlafen, dann rollen Florian Ludwig und ich nach Hannover, um im Vereinsheim vom SV Arminia unsere Schlager vorzulesen, an einem Sonnabend zu vorgerückter Stunde. 2002 und 2017 hat es mir schon gefallen, doch nun rücke ich dort zum ersten Mal mit Unterstützung an und werde auch ein Fußballspiel sehen. Erst herum künstlern, dann in der ehemaligen Platzwarttribünenwohnung nächtigen und am nächsten Tag ein Derby sehen.  Wahrscheinlich sind wir sogar fit genug, um am Sonntag ab 10 Uhr an der Grünkohlwanderung teilzunehmen. Auf so ein Wochenende habe ich viele Jahre hingearbeitet, und am MoDiMiDoFr darauf werde ich im Tagebau in der Poststelle schindern, um eine Wiederholung für 2030 klar zu machen.

24. November, ab 19 Uhr, Florian Ludwig und ich am Bischofsholer Damm 119 in Hannover.

Die Show muss weiter gehen

14. Oktober 2018

Volles Haus beim Kantinenlesen. Das Wiedersehen mit der Chaussee der Enthusiasten kam beim Publikum sehr gut an, ich weiß gar nicht genau, warum. Also warum die Chaussee so viel besser rocken soll als die anderen duften Truppen. Am 26. Januar soll es jedenfalls eine Neuauflage geben. Ansonsten kann ich hier noch die frohe Botschaft ausplaudern, einen Übungsraum gefunden zu haben, da das Saxophon in meinem Wohnhaus ja doch ziemlich scheppert und ich den lieben Leuten nicht meine Wiederholungen zumuten möchte. Nunmehr lärme ich im Neubaukeller meiner Arbeitsstelle, im Zeitungsarchiv, in dem sich außer mir für gewöhnlich niemand herumtreibt. Im Fitnessstudio über mir bekommt man nichts mit, auch wegen der eigenen doofen Musik, das habe ich heute heraus gefunden. Hurra!

Deine Lesung, meine Lesung

28. September 2018

Hier noch mein Text, der auf Florian Ludwigs gestrige Buchvorstellung hinweist, haha. Das Baiz war sehr gut besucht, es hat Spaß gemacht. Nun beackert er Rathenow und Ankara Babelsberg. Ich bleibe in Berlin, mache morgen beim Kantinenlesen mit, für das schon 99 Karten im Vorverkauf weggegangen sein sollen. Während der anschließenden Disko werden die Autoren aber alle schon im Bett sein.

Nach dem Baiz ist vor dem Baiz

17. September 2018

Das war ein schöner Sonnabend Abend im Baiz, also der vor acht Tagen, als Jan, Ahne und ich dort unsere Schmalzstullen-Show schmissen. Danke, danke, den fleißigen Baiz-Leuten und dem zahlreichen Publikum. Wir sehen uns spätestens im Spätsommer 2019 wieder, zur Neuauflage vom Palast der 1.000 Stullen. Wahrscheinlich aber sogar schon am Donnerstag dem 27. September, wenn Kumpel Florian dort sein Zweitwerk Brandenburg muss brennen, damit wir grillen können vorstellt. Ich werde als Publikumsnase anwesend sein, vermutlich Unterrang, Reihe 2, am Fenster. Zumal ich die Ehre hatte, auf der Buchrückseite den Autor zu lobpreisen. Ich kenne ihn seit einigen Jahren hauptsächlich als Fußballgenossen. Es ging zu Fuß in das Cantianstadion, mit der Eisenbahn nach Altona, auch mal mit der Straßenbahn zu Kaltfront und den Skeptikern ins Astra. Ich habe natürlich Florians Debüt Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott gerne gelesen, sowie in die Datei mit den Auszügen aus Brandenburg rein gekuckt; ich lese aber lieber demnächst das richtige Buch, auf dessen Rückseite ich verlautbare: „Florian ist ein Zeckenhoolteddy, zu dem sich in der Kneipe die Mädchen setzen.“ Darauf elektropostete er mir: „Dachte ick mir schon, dass Nick und Hartmut Mädchen sind.“ Am morgigen Dienstagabend besuchen wir Nicks Buchvorstellung im kleinen Laden des junge-Welt-Buildings am Rosa-Luxemburg-Platz. Wird wohl Trockenfutter über Kurden und Türken, allerdings verständlich performt. Habe bestimmt nur einen Stehplatz an der Tür, weil ich bei der Zeitung neues deutschland arbeite, nun ja. Am letzten Septembersonnabend entere ich mit den Stars der Chaussee der Enthusiasten übrigens die Bühne vom Kantinenlesen. Soll gut besucht und hochklassig werden, wobei ich zwischendurch einige Mal das Niveau senke.