Anfang gut, alles gut

Letzten Mittwoch fand die äußerst dufte Buchvorstellung im Haus der Fußballkulturen statt. Von den geschätzten 77 pünktlichen und gutaussehenden Besucherinnen und Besuchern orderten etwa 25 die vom Verleger Christian Becker mitgebrachten Exemplare, derer es 30 waren, schon vor dem Lesungsbeginn. Mehr gab es erstmal nicht, weil die Erstauflage mit weinrot-matten Farbschnitt erscheinen soll. Und da sich bei Selbiger der Erscheinungstermin auf den 11. Juni verschiebt, orderte Christian vorsichtshalber 50 blanke Exemplare, um bei der Veröffentlichungssause nicht ganz ohne Bücher dazustehen. Ich las auch gerne aus dem Büchlein vor und hatte zu diesem besonderen Lesungstermin erstmals unser BFC-Banner There is a light that never goes out dabei, welches von einem Banda-Invicta-Boy auf der Bühne angebracht wurde. Stark, dass der Nachwuchs sich auf „seinem Gelände“ auch am Grill usw. engagiert zeigte. Was allerdings den Sound während der Lesung betraf, vor allem während der Gespräche zwischen Frank Willmann und mir, da gibt es noch Luft nach oben. Eigentlich kann ich mich mit Frank aus einem halben Meter Abstand normal unterhalten und muss nicht dauernd wie oder was fragen. Leider fabrizierte die Anlage eine Art Bahnhofshallenschall. Immerhin wohl nur für uns Bühnenhäschen. Jedenfalls war´n ziemlich vülle aus dem Familien-, Kolleginnen-, Freundes- und Bekanntenkreis da. Volles Haus, obwohl so manch einer fehlte, der mich sonst immer ankumpelt. Anfang gut, alles gut. Solo-Termine gibt´s erstmal nicht, aber ich darf davon ausgehen, dass noch die eine oder andere Buchbesprechung reinkommt und mir dieses Debüt 2.0 in großen Abständen einige Einladungen beschert. Zum Glück muss ich von den Zufällen des Literaturbetriebs nicht leben.

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